Rosi Reisen & der Pokal im Pott

Der Pott kommt in den "Pott". Egal wer am 21.05.2011 das Finale in Berlin gewinnt, der DFB-Pokal kommt auf jeden Fall in das Ruhrgebiet. Das Team von Rosi Reisen gratuliert den beiden Teams für das Erreichen des Finales und drückt die Daumen für ein faires Spiel und dass das bessere Team gewinnt.

Tagebuch WM 2010: Kapstadt oder Johannesburg

Durban 23.06.10 - Der Wecker klingelt – ab zum Flughafen. Es ist 06:30 Uhr und wir fahren zum King Shaka International Airport. An der sogenannten Staging Area angekommen, sehen wir unsere Busse stehen. Kurzer Check ob alle Busse da sind – Durban ist anders, das wussten wir, aber Durban ist ganz schön anders. Unsere Busse die wir gechartert haben, entsprechen zu 80% dem was wir erwartet haben (ziemlich gutes Ergebnis für Südafrika) – allerdings sind die anderen 20% der Kracher! Der indische Einfluss (1,3 Mio. Inder wohnen in Durban, bei einer etwas mehr als 3 Mio. Gesamteinwohner) ist nicht zu übersehen – wie schon im ersten Blog erwähnt, ist Südafrika ein bunter Mix verschiedenster Kulturen – Rainbow Nation halt!

King Kong, Terminator, Wolverine, Shaka Zulu – unser Supplier (Dienstleister) TITO hat anscheinend eine Schwäche für Airbrushlackierungen (so was hab ich noch nicht einmal auf der Kirmes gesehen!!!) – OK! Welche Gruppen können wir auf die „Partyliner“ aufteilen? Die Probleme sind schnell gelöst. Um 09:35 Uhr erwarten wir unsere erste Maschine – gegen 10:00 Uhr sehen wir immer noch Delay auf der Anzeigentafel – jetzt wird es kritisch, der nächste Flieger soll um 10:15 Uhr landen.

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Tagebuch WM 2010: Forca Portugal!

Matchday – alle Portugiesen fiebern dem Spiel entgegen – ein Sieg ist unbedingt Pflicht ,um im Turnier zu bleiben. Für uns fängt der Tag heute nicht ganz so früh an, gegen 09:00 Uhr Frühstück und dann ab zum Stadion (ist von unserem Hotel in 10 Min. zu Fuß zu erreichen).

Der erste Blick aus dem Fenster lässt nichts Gutes erahnen – dicke Wolken ziehen über den Atlantik zu uns herüber. Pünktlich um 09:30 fängt es heftig an zu regnen – mit Schirm, Fleece- und Regenjacke fahren wir mit unserem Shuttle-Van zum Busparkplatz. Die ersten Fans finden sich am Stadion ein – ein bunter Mix aus allen Teilen der Welt. Eine Gruppe Engländer, ganz im Stil der kubanischen Revolutionsführer Che Guevara und Fidel Castro gekleidet, laufen Zigarre rauchend an uns vorbei. Direkt dahinter ein nordkoreanischer Fan mit einer Plüsch-Warzenschwein-Mütze auf dem Kopf. Ich muss unweigerlich an den nordkoreanischen Diktator denken J - Endlich kommen unsere ersten Busse an und werden von uns in die jeweiligen Parkpositionen eingewiesen. „Força Portugal“ (Sorry! Finde auf meiner Tastatur diesen komischen Haken unter dem C nicht!) rufen die ersten Fans und tröten uns mit ihren Vuvuzelas die Ohren voll. Kurz die Anzahl der Busse checken und dann kurzes Feedback von den Tour-Leadern und den Fahrern einholen.

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Tagebuch WM 2010: Ke Nato – heißt „it is time“

Unser dritter Tag beginnt um 05:00 Uhr morgens – es ist noch stockdunkel als der Wecker uns nach gerade einmal 4 Stunden Schlaf aus den Federn schmeißt. Obwohl wir Juni haben, ist es lausige 5° C kalt. Hier auf der Südhalbkugel ist es Winter – vergesst also alles was Euch als erstes bei dem Begriff Afrika einfällt – Südafrika ist halt anders.

Um 06:00 Uhr fahren wir mit Jean (sieht wie die südafrikanische Version von Puff Daddy aus), unserem Personal Driver, zum Flughafen. Von weitem sehen wir schon unsere Flotte in der Staging Area stehen – ein Stein fällt mir vom Herzen, alle Busse da und vor allem PÜNKTLICH! Kurzes Briefing mit den Fahrern, Beschilderung anbringen, Programme aushändigen, Adressen und Ablaufpläne checken, Tour Guides zuweisen … spätestens hier bin ich froh Jan, Timo und Alex im Team vor Ort zu haben – die Jungs haben es drauf und bin ziemlich stolz auf mein Team. „You german guys are very well prepared – good informations – perfect!“ – Was soll man dazu noch sagen, dass ist der Grund warum wir hier sind: Gute Vorbereitung, guter Informationsfluss und Verlässlichkeit. Also der erste Flieger ist im Anflug und wir positionieren unsere ersten 8 Fahrzeuge vor dem Terminal. Gäste in Empfang nehmen, Busse zuweisen – die ersten 250 Gäste sind auf dem Weg zu Ihren Hotels – vorher wird noch eine kurze Sightseeing-Tour gemacht – und prompt das erste Problem: Carlos, unser portugiesischer Operation Manager, hat die Crew Transfers vergessen!

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Tagebuch WM 2010: Die ersten beiden Tage in Südafrika

Nach geschlagenen 12 Stunden und gefühlten 24 Stunden Flug mit KLM – hier zunächst einmal herzlichen Dank an unsere holländischen Nachbarn (hoffentlich spielt Ihr besser als euer Essen an Bord schmeckt!) – erreiche ich Kapstadt.

Der Anflug allein ist schon ein Erlebnis – um 21:45 Uhr erblicke ich als erstes den Tafelberg der, so wie es aussieht, angestrahlt wird und ein Lichtermeer – das Kap der guten Hoffnung! Auf die Weltmeisterschaft fokussiert, hoffe ich natürlich auf den lang ersehnten 4. Weltmeistertitel! Nachdem die Maschine die Parkposition erreicht und ich mich von meinen englischen und holländischen Freunden verabschiede, geht es zunächst durch die Passkontrolle und den Zoll – wie schon bei meinem ersten Trip werde ich super freundliche Empfangen: Hello Sir, had a good journey – are you supporting your Team? Nein, antworte ich – wahrscheinlich bin ich der einzige Deutsche der für Portugal schreit! „Warum?!“ fragt mich der Zöllner – „Nun, ich muß hier ein paar Tage arbeiten – für Portugal“ Ein etwas längeres Gespräch ergibt sich und schließlich nach ein paar Minuten habe ich meinen Einreisestempel im Pass und weiß, dass der Zöllner vom Stamm der Zulu ist.

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